"Geschriebene Bilder"

GÜNTHER UECKER

Aufwändige Covergestaltung

Der international gefeierte Maler, Büchermacher, Grafiker, Bildhauer und Objektkünstler hat auf vielen Feldern Maßstäbe gesetzt. Die Besonderheit dieses Titels liegt darin, dass der Künstler Gestaltung und Layout stark mitbestimmt hat: Seine handschriftliche Einführung in das Thema ist als Faksimile im Buch abgedruckt.

 

Der Zyklus, an dem Günther Uecker fast 40 Jahre gearbeitet hat, begann mit den Bildern, die 1974 nach seiner Reise durch Laos entstanden sind. Uecker hat immer zu großen Themen der Zeit künstlerisch Stellung bezogen, nicht nur durch Parteinahme oder Agitation, sondern im körperlichen Schmerz, in der Wut oder Freude über Ereignisse, für die er in seiner Kunst Ausdruck suchte.

 

Über diese „geschriebenen Bilder“ sagt er: „Ich bin porös, halte nichts fest, es geht alles durch mich hindurch. Es sind Notierungen, die nicht nur mit Pinsel, Feder oder Bleistift gemacht sind, sondern mit Händen und Füßen, aus fast tänzerischen Handlungen heraus. Oder aus der strengen Disziplin, der Reihung, der linearen Verfolgung, der Vergitterung und Verbarrikadierung der Welt, weil man die Weite nicht erträgt.“

 

In einem Interview mit Manfred Engeser werden die einzelnen Lebensstationen einfühlsam beleuchtet und beschreiben eindringlich den Einfluss der Ereignisse auf seine Kunst und auf sein Leben.

 

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Beispielseiten

über Günther Uecker

Günther Uecker in den 80ern

Günther Uecker wurde am 13. März 1930 in Wendorf, Mecklenburg geboren. Bekannt wurde er vor allem mit seinen reliefartigen Nagelbildern. Ein Teil seiner künstlerischen Objekte kann der kinetischen Kunst zugeordnet werden.

ausführliche Vita

Umfassendes Buch & exklusive Edition

Günther Uecker fertigte für das  Buch "Geschriebene Bilder" eine Sammleredition Prägedruck FELD, 2011, auf schwerem, handgeschöpftem Zeittafel-Bütten.

zur Edition

Haptischer Umschlag
Covergestaltung mit Banderole
Hochwertiger Druckrelief-Lack
Prägedruck "Feld" auf Büttenpapier

Essay "Die schleifende Zeit"

von Fabian Famulok

Foto: Lothar Wolleh, 1970

Uecker verließ die DDR 1955. Seinen Meister hatte der damals gerade 25-jährige im Westen bereits vorher entdeckt. Ein einziges Bild, der Holzschnitt „Christus zerbricht das Gewehr“ von 1950 von Otto Pankok, hatte Uecker davon überzeugt, in Pankok eine Vaterfigur gefunden zu haben.

Uecker fasst seine damalige Entscheidung zusammen: „Ich habe gedacht: Wenn ich schon im Westen verkomme, dann habe ich in Pankok eine Vatergestalt, die mich bewahrt.“ Uecker wurde von Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf aufgenommen und beendete unter ihm sein Studium der Malerei...Seine künstlerische Arbeit bezeichnet er persönlich als „psychotherapeutische und autotherapeutische Prozesse“, die ihn von den erlebten Traumata befreien sollten, „Kunst wurde das erst von außen benannt“...

 

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Zu Gast bei Günther Uecker

Günther Uecker in seinem Atelier

Eckhard Hollmann, Kunsthistoriker und Lektor, besuchte Günther Uecker in seinem Atelier an der Ostsee: Eine intime Begegnung mit einem feinfühligen Visionär, bei der ein wunderbares Buchprojekt Formen animmt.  

Video Tipp

Im jüngsten Film einer Reihe zur Gegenwartskunst (Städel, Frankfurt) begleiten wir Günther Uecker bei der Installation seiner kinetische Bodenskulptur „Sandmühle" (1970).

 

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Exklusive Edition

Wertvoller Prägedruck auf handgeschöpftem Zeittafel-Bütten in einer einmaligen Weltauflage von  90 Exemplaren.