"Die Macht der Erzählung"

DANIEL LEZAMA

Das Werk des mexikanischen Künstlers, der in Mexico bereits als neuer Malerstar gefeiert wird, zeigt eine Vielfalt historischer, literarischer und mythologischer Bezüge. Die meist großformatige epischen Bilderzählungen spiegeln die lange, oft dunkle Geschichte Mexikos, aber auch die Gegenwart wider. Lezama zeigt die Menschen gewalttätig und schmutzig, gleichzeitig aber voller Hoffnung und zärtlicher Zuneigung.

Künstlerisch schulte er sich am europäischen Phantastischen Realismus, am Surrealismus, aber auch am mexikanischen Realismo mágico. Dabei widersetzte er sich jedoch jeder Vereinnahmung, sondern entwickelte einen sehr eigenen, unverwechselbaren Stil, der durch seine erzählerische Kraft ebenso fasziniert wie durch seine klare Formensprache.

 

Daniel Lezama
‚Travelers’

Herausgeber: Jürgen Krieger (Hg.)
Autor: Eric Castillo, Hilario Galguera, Mauricio Galguera, Harald Kunde und Francesco Pellizzi
DEUTSCH/ENGLISCH
208 Seiten
mit 112 farb. und 11 s/w Abbildungen
Hardcover

Bildergalerie

La Craida de la noche, 2012
Nina dormida, 2012
Der Tod des Empedokles, 2005
Brief an Humboldt, 2009
Die verschwenderische Mutter, 2008
Der Traum vom 16. September, 2001

Luxuriöser Bildband

Die Welt des mexikanischen Malers in einer einfühlsamen Buch Gestaltung: ein Lese- und Seh-Erlebnis der besonderen Art.

 

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über Daniel Lezama

Daniel Lezama vor einem seiner Bilder

Daniel Lezama (* 1968 Mexiko City) gehört zu den renommiertesten zeitgenössischen Künstlern Mexikos. Seine surrealen Gemälde verknüpfen Motive der mexikanischen Mythologie und Geschichte mit Momenten aus den Reiseberichten berühmter Völkerkundler und Entdecker aus dem 19. Jahrhundert. Dabei erschafft er eine inoffizielle Geschichte Mexikos, die er mit einer Fülle von Allegorien und poetischen Metaphern anhand von Schlüsselszenen aus der Landesgeschichte sowie aus seiner eigenen Biografie erzählt.

 

Daniel Lezama ist einer der bekannsteten jüngeren Maler Mexikos und durch seine Herkunft stark geprägt. Er hat eine amerikanische Mutter und einen mexikanischen Vater und verkörpert zwei sehr unterschiedliche Traditionsstränge.

Auch seine Bilder sind von Gegensätzlichkeiten und Widersprüchen gezeichnet: “In meinen Bildern schlage ich meine persönliche Vision der Welt vor”. Gerade die Kombination von unterschiedlichen Stilrichtungen machen die Faszination für sein Werk aus.

 

Lezama hat bereits mehrmals in Deutschland ausgestellt und seine Arbeiten sind Bestandteil bedeutender Sammlungen in aller Welt.

Video Tipp

Video in spanischer Sprache, veröffentlicht im April 2013: "Daniel Lezama trabaja en México, expone en Alemania y admira a Neo Rauch. Nació en 1968 en la Ciudad de México y estudió Artes Visuales en la Academia de San Carlos de la UNAM."

"Schaubühnen der Imagination"

Auszug aus dem Essay von Harald Kunde

Daniel Lezama, La Madre Prodiga, 2008, Ö/L, 240 x 640cm

"Geschult an den Traditionen einer globalen Malereigeschichte versteht sich Daniel Lezama durchaus in der Nachfolge solcher Heroen wie etwa Caravaggio, Goya, Courbet oder Manet und weiß um die Faszination einer kultivierten peinture. 

All dies deutet auf ein Phänomen, das im spanischen Sprachraum als mestizaje bezeichnet wird und die tiefgreifende Vermischung indigener und europäischer Wurzeln meint... insofern begreift er seine gesamte Arbeit als fortwährenden Prozess des Ineinanderfließens hybrider Ursprünge, die in ihrer jeweils wechselnden Dominanz eine immer wieder wandelbare Identität herausbilden."

 

Auszug aus:

 

Daniel Lezama
‚Travelers’

Herausgeber: Jürgen Krieger (Hg.)
Autor: Eric Castillo, Hilario Galguera, Mauricio Galguera, Harald Kunde und Francesco Pellizzi
DEUTSCH/ENGLISCH
208 Seiten
mit 112 farb. und 11 s/w Abbildungen
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Rezension

Ausführliche Buch-Rezension auf portalkunstgeschichte.de von Rowena Fuß.

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Daniel Lezama wird von der Galerie Hilario Galguera, Mexico City, vertreten.

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Besuchen Sie die NEUE Website des Künstlers: www.daniellezama.net

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